Unsere Arbeit – Unser diagnostisches Spektrum
Es gibt viele Gründe, warum Kinder und Jugendliche aus dem Gleichgewicht geraten können. In unserer Praxis in Hannover bieten wir Kindern, Jugendlichen und ihren Familien einen geschützten Raum für Klärung. Ob es um Schwierigkeiten in der Schule, emotionale Belastungen oder komplexe psychische Krisen geht: Wir unterstützen Sie mit moderner Diagnostik und wissenschaftlich fundierten Therapieansätzen.
Mein Team und ich decken das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie ab. Unser Ziel ist es, die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten oder seelischem Leid gemeinsam zu verstehen und nachhaltige Lösungswege zu finden.
In unserer Praxis nehmen wir uns Zeit für eine fundierte Abklärung unter anderem bei folgenden Schwerpunkten:
Entwicklungs- & Lernbesonderheiten
- ADHS / ADS: (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung).
- Autismus-Spektrum-Störungen (ASS): Frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom, atypischer Autismus.
- Umschriebene Entwicklungsstörungen: Sprache, Motorik oder schulische Fertigkeiten (LRS/Legasthenie & Dyskalkulie).
- Intelligenzminderungen: Abklärung von kognitiven Entwicklungsverzögerungen.
- Regulationsstörungen im Kleinkindalter: Exzessives Schreien, Fütter- und Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern.
Emotionale Störungen & Affektive Erkrankungen
- Depressive Episoden: Rückzug, Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung.
- Bipolare Störungen: Extreme Schwankungen zwischen Manie und Depression.
- Angststörungen: Soziale Phobie, Generalisierte Angststörung, Panikattacken.
- Trennungsangst: Übersteigerte Furcht vor der Trennung von Bezugspersonen.
- Schulangst / Schulphobie: Verweigerung des Schulbesuchs aufgrund von Ängsten.
Belastungsreaktionen & Trauma
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Folgen von Unfällen, Gewalt oder Missbrauch.
- Anpassungsstörungen: Reaktion auf Lebenskrisen (Scheidung, Trauerfall, Umzug).
- Bindungsstörungen: Schwierigkeiten im Aufbau stabiler emotionaler Beziehungen
Verhaltensstörungen & Impulskontrolle
- Störungen des Sozialverhaltens: Aggressivität, Stehlen, Weglaufen, oppositionelles Verhalten.
- Emotionsregulationsstörungen: Massive Stimmungsschwankungen und Impulsivität.
- Selbstverletzendes Verhalten (SVV): Schneiden (Ritzen) oder andere Formen der Selbstbeschädigung.
- Suizidalität: Krisenintervention bei lebensmüden Gedanken oder Impulsen.
Zwänge, Tics & Psychosen
- Zwangsstörungen: Waschzwang, Kontrollzwang, quälende Zwangsgedanken.
- Tic-Störungen & Tourette-Syndrom: Unwillkürliche motorische oder vokale Äußerungen.
- Frühkindliche / Adolsezente Psychosen: Schizophrenie oder wahnhafte Störungen.
Körperbezogene Störungen
- Essstörungen: Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimie, Binge-Eating oder Adipositas.
- Somatoforme Störungen: Körperliche Schmerzen (Bauch/Kopf) ohne organischen Befund.
- Schlafstörungen: Albträume, Pavor nocturnus (Nachtschreck), Schlafwandeln.
- Enuresis & Enkopresis: Einnässen und Einkoten über das entsprechende Alter hinaus.
Sucht & Medien
- Medienabhängigkeit: Internet-Gaming-Disorder, exzessive Social-Media-Nutzung.
- Substanzmissbrauch: Konsum von Alkohol, Cannabis oder anderen Drogen bei Jugendlichen.